Satzung der Stadtkapelle Mitterteich

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 18.10.2014 in Mitterteich.

Alle Bezeichnungen betreffen sowohl die weibliche als auch die männliche Form.

 

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein f√ľhrt den Namen "Stadtkapelle Mitterteich" (nachfolgend kurz "Verein" genannt) .Der Verein hat seinen Sitz in Mitterteich.

 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck und Ziele

Der Verein fördert und pflegt die Volks- bzw. Instrumentalmusik, sowie die Aus- und Fortbildung von Musikzöglingen und Musikern. Er gestaltet das öffentliche Leben in der Gemeinde durch die Mitwirkung an kulturellen Veranstaltungen.

 

Der Verein ist parteipolitisch neutral. Er wird unter Wahrung der politischen und religi√∂sen Freiheit seiner Mitglieder nach demokratischen Grunds√§tzen gef√ľhrt.

 

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Haftung des Vereins ist beschränkt auf das Vereinsvermögen.

Der Verein kann Mitglied in einem oder auch mehreren Blasmusikverbänden sein.

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

Mitglied kann jede nat√ľrliche Person werden, die sich zu den Zielen des Vereins bekennt.

  1. Der Verein besteht aus

-aktiven Mitgliedern (Musikern und Jungmusikern),

-passiven Mitgliedern,

-Ehrenmitgliedern.

  1. Aktive Mitglieder sind die Musiker, Jungmusiker, sowie die Mitglieder des Vorstands nach § 10 dieser Satzung.
  2. Passives Mitglied kann dasjenige Mitglied werden, welches unfreiwillig (z. B. Alter, Krankheit, aus beruflichen Gr√ľnden) aus dem Spielbetrieb ausscheidet.
  3. Zu Ehrenmitgliedern können durch Beschluss des Vorstandes solche Personen ernannt werden, welche sich um den Verein besonders verdient gemacht haben.

 

Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins zu unterst√ľtzen und die Entscheidungen des Vereins zu beachten.

 

§ 4 Aufnahme

  1. a) Die Beitrittserklärung ist schriftlich dem Vorstand vorzulegen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Als Mitglied kann auf Antrag in den Verein aufgenommen werden, wer die Zwecke des Vereins anerkennt und aktiv als Musiker bzw. Musikzögling in diesem Verein tätig ist. Bei Personen unter 18 Jahren muss die Beitrittserklärung durch die/den Erziehungsberechtigten mit unterzeichnet sein.
  2. b) Mit Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied diese Satzung, etwaige Vereinsordnungen und die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Mitgliedsbedingungen (Beiträge etc., sowie ergänzende Verbandsrichtlinien) an.
  3. c) Im Falle der Ablehnung brauchen die Gr√ľnde nicht besonders bekannt gegeben werden. Gegen die Ablehnung kann binnen 2 Wochen schriftlich Berufung an die Mitgliederversammlung eingelegt werden. √úber den Einspruch entscheidet die n√§chste anstehende Mitgliederversammlung endg√ľltig.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

  1. a) Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft kann nur zum Schluss des Gesch√§ftsjahres, unter Einhaltung einer viertelj√§hrlichen K√ľndigungsfrist erfolgen. Der Austritt ist dem Vorstand gegen√ľber schriftlich zu erkl√§ren.
  2. b) Durch den Vorstand können Mitglieder,

- die ihren Pflichten trotz Mahnung nicht nachkommen,

- gegen die Satzung, bestehende Ordnungen oder Richtlinien des Vereins oder der angeschlossenen Verbände verstoßen,

- durch ihr Verhalten die Interessen oder das Ansehen des Vereins schädigen

aus dem Verein ausgeschlossen werden.

 

Dem Mitglied ist zuvor mit einer Frist von 14 Tagen Gelegenheit zur Stellungnahme gegen√ľber dem Vorstand zu geben. Das betreffende Mitglied wird von der Ausschlie√üung unter Mitteilung des Grundes schriftlich in Kenntnis gesetzt.

 

Ein ausgeschlossenes Mitglied kann gegen die Entscheidung des Vorstands Einspruch einlegen, √ľber den die n√§chste anstehende Mitgliederversammlung entscheidet. Der Ausschluss erfolgt mit dem Datum der Beschlussfassung; bei einem zur√ľckgewiesenen Einspruch mit dem Datum der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung.

 

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch gegen√ľber dem Verein. Entrichtete Mitgliedsbeitr√§ge werden nicht zur√ľckerstattet.

 

§ 6 Wiederaufnahme

¬†Ausgeschlossene Mitglieder k√∂nnen erst nach einem Jahr um Wiederaufnahme in den Verein nachsuchen. Der Vorstand hat genau zu pr√ľfen, ob die Gr√ľnde, welche den seinerzeitigen Ausschluss notwendig machten, nunmehr weggefallen sind. Der Vorstand muss einstimmig f√ľr die Wiederaufnahme sein. Ausgeschlossene Mitglieder, welche gegen den Verein gearbeitet haben, k√∂nnen niemals mehr aufgenommen werden.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 1.Alle Mitglieder haben das Recht

  1. a) nach den Bestimmungen dieser Satzung und bestehenden Ordnungen an Versammlungen und Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und sämtliche allgemein angebotenen materiellen und ideellen Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen;
  2. b) Ehrungen und Auszeichnungen f√ľr verdiente Mitglieder zu beantragen und zu erhalten, die durch den Verein verliehen werden.
  3. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Aufgaben des Vereins nachhaltig zu unterst√ľtzen und die Beschl√ľsse der Organe des Vereins durchzuf√ľhren.
  4. Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, an den Musikproben teilzunehmen und sich an den musikalischen Veranstaltungen des Vereins zu beteiligen.
  5. Alle aktiven Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung oder durch eine von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung festgelegten finanziellen Beitragsleistung zu erbringen.
  6. Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände sind beitragsfrei.
  7. Das einzelne Mitglied haftet nicht f√ľr etwaige Schulden des Vereins.

 

§ 8 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Gesamtvorstand.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. Die Jahresmitgliederversammlung muss jährlich mindestens einmal stattfinden.
  3. Alle Mitglieder und Ehrenmitglieder sind mindestens zwei Wochen vorher zur Jahresmitgliederversammlung einzuladen. Die Einladung ergeht durch schriftliche Benachrichtigung durch den vertretungsberechtigten Vorstand unter Angabe der Tagesordnung an die zuletzt von Seiten des Mitglieds dem Verein gegen√ľber benannte Mitgliederadresse. Der Vorstand ist berechtigt, soweit von Seiten des Mitglieds angegeben, die schriftliche Einladung auch an eine zuvor benannte E-Mail-Adresse zu senden.

Die Tagesordnung der Jahresmitgliederversammlung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

- a) Protokoll √ľber Mitgliederversammlung des Vorjahres,

- b) Bericht des 1. Vorsitzenden √ľber das abgelaufene Gesch√§ftsjahr,

- c) Bericht des 1. Dirigenten,

- d) Bericht des Kassiers und der Rechnungspr√ľfer,

- e) Entlastung der Vorstandschaft,

- f) Ggf. Neuwahl der Vorstandschaft,

- g) W√ľnsche und Antr√§ge.

  1. Die Mitgliederversammlung ist zust√§ndig f√ľr¬†die Wahl und Abwahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenpr√ľfer,

- die Entgegennahme von Berichten des Vorstands sowie der Kassenpr√ľfer,

- die Genehmigung des Jahresabschlusses und des Haushaltsplans des Vereins (sollte letzterer erstellt werden),

- die Festsetzung der Mitgliedsbeitr√§ge und eventueller Ausbildungsgeb√ľhren,

- den Erlass und die √Ąnderung einer Beitragsordnung,

-die Festsetzung einer Aufwandsentsch√§digung f√ľr den/die Dirigenten und evtl. weiterer Vorstandsmitglieder,

- die Beschlussfassung √ľber wichtige Angelegenheiten und Beschlussvorlagen des Vorstands, soweit diese ordentlich zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung vorgelegt werden,

- die Beaufsichtigung und Entlastung der Vereinsorgane, insbesondere des Vorstands,

- die abschlie√üende Beschlussfassung √ľber Mitgliedsaufnahmen und Mitgliederausschl√ľsse in Einspruchsf√§llen nach ¬ß 5 dieser Satzung,

- die Verpflichtung von außenstehenden Fachkräften/Übungsleitern,

- die Bestätigung der Ordnung der Vereinsjugend sowie weiterer Vereinsordnungen,

- den Erlass und die √Ąnderung einer Ehrungsordnung,

- die Zustimmung zur Ernennung von Ehrenmitgliedern, -vorständen, -dirigenten,

- die √Ąnderung der Satzung,

- die Beschlussfassung √ľber Fusion und Aufl√∂sung des Vereins.

  1. Mitgliederversammlungen werden grunds√§tzlich vom 1. Vorsitzenden, ansonsten durch den stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Mitgliederversammlungen sind ohne R√ľcksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussf√§hig.
  2. Die Mitgliederversammlung ist beschlussf√§hig, wenn sie ordnungsgem√§√ü einberufen ist. Beschl√ľsse bed√ľrfen der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Stimmenthaltungen bleiben unber√ľcksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Eine Zweidrittelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder ist erforderlich bei Beschl√ľssen √ľber

- Dringlichkeitsanträge,

- Anträge auf Abberufung des Vorstands oder eines Vorstandsmitglieds.

Eine Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder ist erforderlich bei Beschl√ľssen √ľber

- Satzungsänderungen,

- Auflösung des Vereins.

  1. Abstimmungen und Wahlen k√∂nnen per Akklamation oder geheim durchgef√ľhrt werden. Eine geheime Abstimmung hat dann zu erfolgen, wenn dies von mindestens 10 Prozent der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gegen√ľber dem Sitzungs- bzw. Wahlleiter verlangt wird.
  2. Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder des Vereins ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Das Stimmrecht kann nur pers√∂nlich ausge√ľbt werden, jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Stimmrechts√ľbertragung ist grunds√§tzlich ausgeschlossen.
  3. Antr√§ge zur Mitgliederversammlung des Vereins k√∂nnen von allen Mitgliedern gestellt werden. √úber die Verhandlungen ist Niederschrift zu f√ľhren, aus der mindestens die gefassten Beschl√ľsse hervorgehen m√ľssen. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden und dem Schriftf√ľhrer zu unterzeichnen. Bei Verhinderung des Vorsitzenden unterzeichnet an seiner Stelle der 2. Vorsitzende. Bei dessen Verhinderung das n√§chste anwesende Vorstandsmitglied (siehe √ā¬ß 10 Nr. 1 Buchstaben a - g).
  4. √úber jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu f√ľhren, das vom Sitzungsleiter und vom Protokollf√ľhrer zu unterzeichnen ist.

 

§ 10 Gesamtvorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens einer Person (1. Vorsitzender). Zusätzlich können noch folgende Posten besetzt werden:
  2. a) stellvertretender Vorsitzender (2. Vorsitzender)
  3. b) 1. Dirigent / musikalischer Leiter,
  4. c) stellvertretender Dirigent (2. Dirigent / stellv. musikalischer Leiter),
  5. d) Schriftf√ľhrer,
  6. e) Kassier,
  7. f) Jugendsprecher,
  8. g) zwei Beisitzer.

Der Dirigent und ggf. sein Stellvertreter werden nur durch aktive Musiker gewählt, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Eine Person darf mehrere √Ąmter bekleiden. Sollten o. g. zus√§tzliche Posten nicht besetzt werden, so hat der 1. Vorsitzende bis auf weiteres deren Aufgaben zu √ľbernehmen.

  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Jeder ist alleinvertretungsberechtigt. Vereinsintern wird bestimmt, dass der stellvertretende Vorsitzende von seiner Vertretungsbefugnis nur Gebrauch machen darf, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

Als Vorsitzender kann auch ein passives Mitglied gewählt werden. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

- Er bereitet die Mitgliederversammlung vor und ist f√ľr deren Durchf√ľhrung verantwortlich.

  1. Der Vorstand beschlie√üt √ľber alle laufendenden Angelegenheiten des Vereins und f√ľhrt die Gesch√§fte des Vereins, soweit nicht die Mitgliederversammlung nach den Bestimmungen dieser Satzung oder dem Gesetz zust√§ndig ist. Weiterhin ist der Vorstand verantwortlich f√ľr die Ausf√ľhrung der Beschl√ľsse der Mitgliederversammlung. √úber den Beitritt oder Austritt zu einem Blasmusikverband entscheidet der Vorstand.
  2. √úber Geldgesch√§fte, welche den Betrag von 2000 ‚ā¨ √ľbersteigen (au√üer Engagements der Stadtkapelle bei Veranstaltungen), die Aufnahme eines Darlehens, die Anmietung oder den Kauf eines Grundst√ľcks oder Geb√§udes entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Sollte sich kein geeignetes Mitglied f√ľr das Amt des Dirigenten finden, so kann der Vorstand auch eine geeignete au√üenstehende Person f√ľr dieses Amt suchen. Der Dirigent muss von der Mitgliederversammlung gew√§hlt werden.
  4. Der Vorstand kann zur Unterst√ľtzung seiner Arbeit einzelne Aufgaben sachkundigen Mitgliedern √ľbertragen.
  5. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung f√ľr eine Amtszeit von 2 Jahren gew√§hlt und bleiben bis zu den Neuwahlen im Amt.
  6. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so hat in der n√§chsten anstehenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch die Aufgaben des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds zu √ľbertragen. Scheidet jedoch w√§hrend der Amtsdauer mehr als die H√§lfte der gew√§hlten Vorstandsmitglieder aus, ist der vertretungsberechtigte Vorstand verpflichtet, umgehend, dies mit einer Frist von 1 Monat, eine au√üerordentliche Mitgliederversammlung zur Durchf√ľhrung von Neuwahlen einzuberufen.
  7. Legt der 1. Vorsitzende sein Amt nieder, so bleibt dieser jedoch bis zur Neuwahl im Amt.
  8. Vor Beginn von Vorstandswahlen ist durch offene Abstimmung ein Wahlleiter zu w√§hlen. Dieser f√ľhrt die Wahlen durch. Er muss nicht Mitglied des Vereins sein.
  9. Ein Bewerber f√ľr ein Vorstandsamt oder auch als Kassenpr√ľfer gilt als gew√§hlt, wenn er mehr als die H√§lfte der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder erh√§lt. Erh√§lt keiner der Bewerber mehr als die H√§lfte, so wird zwischen den verbleibenden Bewerbern mit der erzielten H√∂chststimmzahl eine notwendige Stichwahl durchgef√ľhrt.
  10. Vorstandssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter einberufen. Eine Einberufung f√ľr eine Vorstandssitzung hat zu erfolgen, wenn dies mindestens von der H√§lfte der Vorstandsmitglieder beantragt wird. Der Vorstand ist beschlussf√§hig, wenn mindestens die H√§lfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand beschlie√üt grunds√§tzlich √ľber alle Angelegenheiten, soweit er nach der Satzung hierf√ľr zust√§ndig ist. Der Vorstand fasst die Beschl√ľsse mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen Vorstandsmitglieder. Der Vorstand kann sich eine Gesch√§ftsordnung geben

 

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter kann bei besonderem Bedarf im Interesse des Vereins eine au√üerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine au√üerordentliche Mitgliederversammlung ist zudem einzuberufen, wenn mindestens 20 % der aktiven Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gr√ľnde f√ľr die Einberufung gegen√ľber dem Vorstand verlangt. F√ľr die Einladungsmodalit√§ten gilt Absatz 3. Der Vorstand ist jedoch berechtigt, die Einladungsfrist f√ľr die Einberufung einer au√üerordentlichen Mitgliederversammlung auf eine Woche zu verk√ľrzen, soweit dies wegen der besonderen Bedeutung und der Dringlichkeit erforderlich wird

 

¬ß 13 Kassenpr√ľfer

Die Anzahl der Kassenpr√ľfer ist auf 2 Personen beschr√§nkt. Die Amtszeit der Kassenpr√ľfer betr√§gt 2 Jahre. Sie d√ľrfen nicht dem Vorstand angeh√∂ren. Sie bleiben bis zu den Neuwahlen im Amt. Eine Wiederwahl ist zul√§ssig. Scheidet ein Kassenpr√ľfer vorzeitig aus, so hat in der n√§chsten anstehenden Mitgliederversammlung eine Nachwahl zu erfolgen. Der Vorstand ist berechtigt, bis zur Nachwahl einem Vereins- oder Vorstandsmitglied kommissarisch die Aufgaben des ausgeschiedenen Kassenpr√ľfers zu √ľbertragen.

Die gew√§hlten Kassenpr√ľfer haben die Kassengesch√§fte des Vereins nach Ablauf eines Kalenderjahres zu pr√ľfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Pr√ľfungsrecht der Kassenpr√ľfer erstreckt sich auf die √úberpr√ľfung des Belegwesens, eines ordentlichen Finanzgebarens und ordnungsgem√§√üer Kassenf√ľhrung. Die T√§tigkeit erstreckt sich auf die rein rechnerische √úberpr√ľfung, jedoch nicht auf die sachliche Fertigung von get√§tigten Ausgaben.

Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses oder Beschlusses der Mitgliederversammlung kann auch au√üerhalb der j√§hrlichen Pr√ľfungst√§tigkeit eine weitere Kassenpr√ľfung aus begr√ľndetem Anlass vorgenommen werden.

Sollte aus irgendwelchen Gr√ľnden kein Kassenpr√ľfer gew√§hlt bzw. ein kommissarischer Kassenpr√ľfer im Amt sein, so hat der Kassier bei der Jahresmitgliederversammlung die Belege vorzulegen und den Kassen- bzw. Kontostand bekannt zu geben.

 

§ 14 Beiträge, Einnahmen und Aufwandsentschädigung

  1. Zur Durchf√ľhrung seiner satzungsgem√§√üen Aufgaben erreicht der Verein die notwendigen Geldmittel:

- Durch Veranstaltungen, welche der Verein musikalisch umrahmt.

- Durch Erträge aus Veranstaltungen des Vereins.

- Durch Spenden und Zusch√ľsse.

- Es kann ein Mitgliedsbeitrag erhoben werden. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages (Mindestbeitrag) wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und kann nur von dieser geändert werden. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und werden jeweils im Januar fällig. Sollte eine Person im Laufe des Jahres Mitglied werden, so ist der Mitgliedsbeitrag anteilig zum restlichen Jahr zu leisten.

  1. Auslagen, die den Mitgliedern aus T√§tigkeiten im Verein erwachsen, werden ihnen vom Verein als Aufwandsentsch√§digung verg√ľtet.
  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverh√§ltnism√§√üig hohe Verg√ľtungen beg√ľnstigt werden.
  3. Die satzungsgem√§√ü bestellten Amtstr√§ger des Vereins (Vorstandsmitglieder) √ľben ihr Amt ehrenamtlich aus. F√ľr die ehrenamtliche T√§tigkeit kann eine angemessene Aufwandsentsch√§digung gezahlt werden, die nach Ma√ügabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung unter Beachtung steuerlicher Grunds√§tze festgelegt werden kann.

 

§ 16 Satzungsänderungen

Eine √Ąnderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erfolgen. Der Vorstand ist verpflichtet, bei Einladungen zur Mitgliederversammlung die vorgesehenen Satzungs√§nderungen als besonderen Tagesordnungspunkt aufzuf√ľhren und kurz zu begr√ľnden.

 

§ 17 Auflösung

Die Auflösung kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss mit Zwei-Drittel-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Jedes Mitglied der Mitgliederversammlung hat eine Stimme. Stimmdelegation ist nicht möglich.

Der Antrag auf Auflösung muss mindestens vier Wochen vorher durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung den stimmberechtigten Mitgliedern mitgeteilt worden sein.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen der Stadt Mitterteich unter dem Vorbehalt zu, dass sie das Vermögen treuhänderisch verwaltet, bis sich ein neuer Verein in der Gemeinde Mitterteich bildet, welcher die in § 2 dieser Satzung beschriebenen Aufgaben und Ziele verfolgt.

F√ľr den Fall der Durchf√ľhrung einer Aufl√∂sung sind die bisherigen vertretungsberechtigten Vorsitzenden die Liquidatoren, soweit die Mitgliederversammlung keine anderweitige Entscheidung trifft.

 

§ 18 Inkrafttreten 

Mit dem Inkrafttreten dieser Satzung tritt die Satzung vom 23.11.1992 außer Kraft.

Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 18.10.2014 angenommen und tritt sogleich in Kraft.